Immer wissen was Recht ist?

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Seit September 2009 sind Ärzte dazu verpflichtet, dem vorab schriftlich festgelegten Behandlungswillen des einwilligungsunfähigen Patienten Folge zu leisten. Das Seminar soll helfen, einen Überblick über notwendige Inhalte und rechtliche Wirkungen von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu gewinnen. Die Teilnehmer des Seminars werden Schritt für Schritt allgemeinverständlich an die Gesamtproblematik herangeführt und sind am Ende befähigt, selbst eine sinnvolle und durchsetzbare Patientenverfügung nebst Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung zu verfassen. Die Teilnehmer erhalten dazu rechtlich geprüfte Formulare und Textbausteine des Bundesministeriums für Justiz ausgehändigt. Außerdem werden die Teilnehmer gezielt in die praktische Handhabung der Vorsorgedokumente eingewiesen.

Zielgruppe

Ärzte, Führungskräfte, Pflegepersonal

Inhalte

Die Patientenverfügung
Die Vorsorgevollmacht
Die Betreuungsverfügung
Erstellung der Dokumente
Handhabung der Dokumente

Dauer

Vier Stunden

Grundgebühr

620,- € zzgl. Fahrtkosten und MwSt.

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In der Praxis existieren verschiedene Meinungen zu den einzelnen Formen der Sterbehilfe und deren Strafbarkeitsrisiken. Außerdem sind die inhaltlichen Anforderungen an Patientenverfügungen drastisch gestiegen und es bestehen vielfach Unsicherheiten im Umgang damit. In der Patientenverfügung werden Festlegungen getroffen für eine Situation, die nicht unmittelbar bevorsteht. Das pauschale Unterlassen einer Reanimation auf Grundlage einer Patientenverfügung kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. In derartigen Situationen helfen sogenannte DNR-Anordnungen als fehlendes Bindeglied zwischen der Patientenverfügung und der konkret vorliegenden Situation. Im Seminar wird vermittelt, welche Formen der Sterbehilfe strafbar und welche legitim sind und wie rechtssicher mit Vorsorgedokumenten umgegangen  werden kann.

Zielgruppe

Ärzte, Führungskräfte, Pflegepersonal

Inhalte

Arten der Sterbehilfe und deren Strafbarkeitsrisiken
Möglichkeiten und Grenzen einer Patientenverfügung
Möglichkeiten und Grenzen einer Vorsorgevollmacht
Anforderungen an eine DNR-Anordnung
Umgang mit einer DNR-Anordnung

Dauer

Zwei Stunden

Grundgebühr

320,- € zzgl. Fahrtkosten und MwSt.

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Sowohl für ärztliches als auch für nichtärztliches Personal gehört die Konfrontation mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht zu den unangenehmeren Seiten der Berufsausübung. In der Praxis steigt die Zahl der Anzeigen gegen Ärzte und Pflegekräfte an. Vor diesem Hintergrund werden im Seminar die grundsätzlichen strafrechtlichen Zusammenhänge im Gesundheitswesen dargestellt, die für den Bereich der Medizin von Bedeutung sind. Im Seminar wird anhand von Fallbeispielen aus der Praxis dargestellt, welche strafrechtlichen und berufsrechtlichen Folgen sich für das Personal aus fehlerhaftem Handeln ergeben  können. Es werden Handlungsempfehlungen vermittelt, um Strafbarkeitsrisiken zu minimieren. Das Seminar sensibilisiert und schafft Rechtssicherheit für die tägliche Pflege- und Behandlungspraxis.

Zielgruppe

Ärzte, Führungskräfte, Pflegepersonal

Inhalte

Körperverletzungsdelikte im Gesundheitswesen
Tötungsdelikte im Gesundheitswesen
Betrugs- und Eigentumsdelikte im Gesundheitswesen
Aufklärung und Einwilligung des Patienten
Notwehr und Notstand

Dauer

Drei Stunden

Grundgebühr

470,- € zzgl. Fahrtkosten und MwSt.

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Im Jahr 2011 wurden drei Krankenhausärzte wegen nicht belegbarer Planung und Durchführung einer Dekubitus-Prophylaxe zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 20.000 Euro verurteilt. Ein Krankenpflegeschüler wurde 2014 wegen Unterlassen des Tragenssteriler Handschuhe beim Entfernen eines peripheren Venenverweilkatheters zur Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 40.000 Euro verurteilt. Beide Urteile hätten vermieden werden können. Im Seminar wird an Hand von Fallbeispielen aus der Praxis dargestellt, welche Rechtsfolgen sich für den Träger der Einrichtung und das handelnde Personal aus fehlerhaftem Handeln ergeben können. Es werden Handlungsempfehlungen vermittelt, um Schadenersatzansprüche zu minimieren. Das Seminar sensibilisiert und schafft Rechtssicherheit für die tägliche Pflege- und Behandlungspraxis.

Zielgruppe

Ärzte, Führungskräfte, Pflegepersonal

Inhalte

Ursachen für haftungsrechtliche Ansprüche
Adressaten haftungsrechtlicher Ansprüche
Arten haftungsrechtlicher Ansprüche
Die Beweislastumkehr und ihre Fallgruppen
Schutz vor haftungsrechtlichen Ansprüchen

Dauer

Fünf Stunden

Grundgebühr

770,- € zzgl. Fahrtkosten und MwSt.

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Die Erbringung ärztlicher Leistungen durch nichtärztliches Personal ist aus dem pflegerischen Alltag nicht  mehr wegzudenken. An Hand konkreter Fallbeispiele wird im Seminar dargestellt, welche Rechtsfolgen sich für den Träger der Einrichtung und das handelnde Personal aus Fehlern ergeben können. Im Seminar werden die juristischen Anforderungen an den Träger, den anordnenden Arzt und das ausführende Personal dargestellt. Haftungsrisiken werden detailliert aufgezeigt. Es werden Handlungsempfehlungen gegeben, um von vornherein Risiken auszuschließen. An Hand der Delegationsregeln der Bundesärztekammer und der kassenärztlichen Bundesvereinigung wird dargestellt, welche ärztlichen Leistungen an wen delegierbar sind und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Rechtssicherheit zu schaffen.

Zielgruppe

Ärzte, Führungskräfte, Pflegepersonal

Inhalte

Rechtsgrundlagen der Delegation
Verantwortungen im Rahmen der Delegation
Zivilrechtliche Haftung im Rahmen der Delegation
Strafrechtliche Haftung im Rahmen der Delegation
Befähigungsnachweise

Dauer

Fünf Stunden

Grundgebühr

770,- € zzgl. Fahrtkosten und MwSt.

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Dieses Seminar unterscheidet sich von klassischen Seminaren Dokumentation und hilft, Rechtssicherheit im Umgang mit der Patientendokumentation zu erlangen. In der Praxis wird häufig davon gesprochen, dass das, was nicht dokumentiert ist, auch nicht geschehen ist. Im Bürgerlichen Gesetzbuch liest es sich aber anders - hat der Behandelnde eine medizinisch gebotene wesentliche Maßnahme nicht in der Patientenakte aufgezeichnet, wird lediglich vermutet, dass er diese Maßnahme nicht getroffen hat. Im Seminar werden Fragen der Dokumentation und Überdokumentation im Gesundheitswesen aus ausschließlich rechtlicher Sicht besprochen. Es werden die Folgen fehlerhafter Dokumentation mit Haftungsdurchgriff auf den Träger der Einrichtung und auf das handelnde Personal dargestellt. Dies erfolgt anhand von Fallbeispielen aus der Praxis.

Zielgruppe

Ärzte, Führungskräfte, Pflegepersonal

Inhalte

Der rechtliche Charakter der Dokumentation
Ansprüche des Patienten aus Dokumentationsmängeln
Schutz vor Haftung bei Dokumentationslücken
Leitfaden für eine ordnungsgemäße Dokumentation
Praktische Umsetzung einer schlanken Dokumentation

Dauer

Drei Stunden

Grundgebühr

470,- € zzgl. Fahrtkosten und MwSt.

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Jeder zweite Pflegeheimbewohner stürzt einmal pro Jahr. Die Anwendung des Expertenstandards Sturzprophylaxe des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege garantiert ein hohes Maß an Sicherheit vor haftungsrechtlicher Inanspruchnahme. Trotzdem sind sich Pflegekräfte oftmals nicht  sicher, welche rechtlichen Folgen ihr Handeln hat. Stürzt der Patient im Rahmen eines Toilettenganges, einer Lagerungs- oder einer sonstigen Pflegemaßnahme jeweils in Begleitung oder Anwesenheit einer Pflegekraft, wird vermutet, dass der Sturz im Zusammenhang mit einem groben Pflegefehler steht. Im Seminar werden Handlungsempfehlungen aufgezeigt, um haftungsrechtliche Inanspruchnahmen zu minimieren. Außerdem wird dargestellt, nach welchem Handlungsschema die Regressbearbeiter der Krankenversicherungen Sturzgeschehen aufarbeiten.

Zielgruppe

Ärzte, Führungskräfte, Pflegepersonal

Inhalte

Rechtsgrundlagen der Sturzprophylaxe
Verantwortungen im Rahmen der Sturzprophylaxe
Dokumentation im Rahmen der Sturzprophylaxe
Haftungsrisiken nach Sturzgeschehen
Handlungsschema der Regressbearbeiter

Dauer

Drei Stunden

Grundgebühr

470,- € zzgl. Fahrtkosten und MwSt.

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Ärzte und Pflegekräfte stehen immer wieder vor dem Problem, sturzgefährdete, nicht einwilligungsfähige Patienten vor einer krankheits- oder behinderungsbedingten Gefahr der erheblichen Gesundheitsschädigung oder Selbsttötung schützen zu müssen. Neben Medikamenten stellen Bettgitter und Fixierungen ein wirkungsvolles Mittel dar, um die Eigengefährdung der Betroffenen zu vermindern. Häufig besteht unter dem medizinischen Personal jedoch eine große Rechtsunsicherheit, was unter freiheitsentziehenden Maßnahmen zu verstehen ist, ob und wann überhaupt Freiheitsentzug getätigt werden darf und wann die Pflicht zu einer freiheitsentziehenden Maßnahme besteht. Im Seminar wird den Teilnehmern Wissen darüber vermittelt, unter welchen rechtlichen Voraussetzungen freiheitsentziehende Maßnahmen geboten und zulässig sind.

Zielgruppe

Ärzte, Führungskräfte, Pflegepersonal

Inhalte

Was sind freiheitsentziehende Maßnahmen
Die Zulässigkeit freiheitsentziehender Maßnahmen
Die Einwilligung des Betroffenen
Die Einwilligung des Betreuers/Bevollmächtigten
Die richterliche Genehmigung

Dauer

Drei Stunden

Grundgebühr

470,- € zzgl. Fahrtkosten und MwSt.

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In der Praxis besteht Unsicherheit des medizinischen Personals in Bezug auf rechtliche Betreuungen. Es existieren unklare Vorstellungen über die Reichweite der Befugnisse von rechtlichen Betreuern und Bevollmächtigten. Es ist nicht bekannt, wann der Betreute selbst noch einwilligen darf oder muss. Es besteht Unsicherheit im Umgang mit Bevollmächtigten bei fehlender Compliance. Im Seminar wird anhand praktischer Beispiele dargelegt, welche Fehler im Betreuungsrecht häufig auftreten. Es werden die rechtlichen Anforderungen an die Einwilligung des Betreuten aufgezeigt. Es wird dargestellt, unter welchen Voraussetzungen ein Betreuer in eine freiheitsentziehende Maßnahme einwilligen darf und wie bei fehlender Compliance eines Bevollmächtigten verfahren werden kann. Das Seminar schafft Rechtssicherheit im Betreuungsrecht.

Zielgruppe

Ärzte, Führungskräfte, Pflegepersonal

Inhalte

Die Einwilligung des einwilligungsfähigen Betreuten
Die Einwilligung des rechtlichen Betreuers
Entmündigungswirkung durch Einwilligungsvorbehalt
Besonderheiten bei der Einwilligung in Freiheitsentzug
Der Kontrollbetreuer

Dauer

Drei Stunden

Grundgebühr

470,- € zzgl. Fahrtkosten und MwSt.

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Ausgangspunkt des Patientendatenschutzes und der ärztlichen Schweigepflicht ist das Patientenvertrauen. Indem der Patient dem Arzt Einblicke in oftmals sehr persönliche Belange gewährt, hat er ein Recht auf Geheimhaltung dieser. Gerade dieses Vertrauen stellt eine elementare Voraussetzung für eine ärztliche Behandlung dar. Bei der Verarbeitung von Patientendaten sind nicht nur die allgemeinen Vorschriften der Datenschutz Grundverordnung, sondern auch die Anforderungen der ärztlichen Schweigepflicht zu beachten. Diese Anforderungen sind hoch. Es gilt, Fehlerquellen zu bedenken und zu eliminieren. Das medizinische Personal muss sich dieser Verantwortung bewusst sein. Im Seminar wird ein Überblick über  die datenschutzrechtlichen Normen einschließlich der einschlägigen Regelungen des Strafgesetzbuches vermittelt.

Zielgruppe

Ärzte, Führungskräfte, Pflegepersonal

Inhalte

Grundlagen der ärztlichen Schweigepflicht
Gegenstand der ärztlichen Schweigepflicht
Gesetzliche Offenbarungspflichten
Grundsätze nach Datenschutz-Grundverordnung
Patientenrechte nach Datenschutz-Grundverordnung

Dauer

Drei Stunden

Grundgebühr

470,- € zzgl. Fahrtkosten und MwSt.

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